Vollkaskoversicherung: Leistung und Berechnung der Beiträge


Bei der Vollkaskoversicherung handelt es sich um eine freiwillig abzuschließende Zusatzversicherung zur Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Vollkasko deckt Schäden ab, die am eigenen Fahrzeug zu verzeichnen sind, und zwar durch Vandalismus oder Unfallfolgeschäden – auch dann, wenn der Unfall selbst verschuldet wurde.

Im Regelfall ist im Abschluss der Vollkaskoversicherung auch die Teilkaskoversicherung mit enthalten. Obwohl es sich bei beiden Zusatzleistungen, Vollkasko- und Teilkaskoversicherung, um rechtlich keine eigenständigen Verträge handelt, kann man dennoch bei einigen Versicherungsgesellschaften die Vollkaskoversicherung ohne die Teilkaskoversicherung vertraglich vereinbaren. In der Regel wird die Vollkaskoversicherung von den Anbietern allerdings mit einer enthaltenen Teilkaskoversicherung angeboten und als Komplettpaket verkauft.


Die Berechung der Vollkasko beinhaltet verschiedene Aspekte, beispielsweise SF-Rabatte – also Schadensfreiheitsrabatte – eine möglicherweise vereinbarte Selbstbeteiligung, eine Einstufung des Fahrzeugs innerhalb einer Typenklasse sowie der Regionalklasse, in der das Fahrzeug innerhalb des entsprechenden Anmeldungsgebietes verzeichnet ist.

Durch die Berücksichtigung der Schadenfreiheitsklasse bei der Berechnung der Beiträge kann sich eine Verteuerung einstellen, wenn ein oder mehrere Schadenfälle innerhalb der Vollkaskoversicherung durch den Versicherer reguliert wurden. Auch in einem Kombipaket von Vollkasko- und Teilkaskoversicherung können sich damit Abweichungen in den Beiträgen für zwei genau gleiche Fahrzeuge unterschiedlicher Fahrzeughalter ergeben.